Samstag, 7. Oktober 2017

Mein zweites Handlettering

Hallo Ihr Lieben,

mich hat eine dicke Erkältung niedergestreckt und außer schlafen, fernsehen und lesen mach ich nicht viel. Aber langsam werde ich unleidlich, deshalb habe ich mich heute aufgerafft und den Titel meiner aktuellen Lektüre gelettert.


Das Buch: 

Underground Railroad von Colson Whitehead

Cora ist nur eine von unzähligen Schwarzen, die auf den Baumwollplantagen Georgias schlimmer als Tiere behandelt werden. Alle träumen von der Flucht – doch wie und wohin? Da hört Cora von der Underground Railroad, einem geheimen Fluchtnetzwerk für Sklaven. Über eine Falltür gelangt sie in den Untergrund und es beginnt eine atemberaubende Reise, auf der sie Leichendieben, Kopfgeldjägern, obskuren Ärzten, aber auch heldenhaften Bahnhofswärtern begegnet. Jeder Staat, den sie durchquert, hat andere Gesetze, andere Gefahren. Wartet am Ende wirklich die Freiheit? Colson Whiteheads Roman ist eine virtuose Abrechnung damit, was es bedeutete und immer noch bedeutet, schwarz zu sein in Amerika.

Ich habe das Buch noch nicht zu Ende gelesen, aber ich kann jetzt schon sagen, dass  mich Coras Geschichte sehr berührt und wütend macht. 

Hier mein Lettering

Ich habe mich mal an eine Pinselschrift herangetraut. Benutzt habe ich Pigmentierte Zeichentusche von Faber Castell und einen Holzbuntstift. 

Die Schienen sprechen für sich, sie sollen sowohl das Wort als auch die Flucht wiederspiegeln. Die Knöpfe liegen nur da, weil die Stelle so leer und weiß war. Im Nachhinein könnten sie auch Symbol für den Verlust sein, den die Sklaven erleiden müssen. Ein Knopf für das Leben, das den Menschen geraubt wurde.

Ich bin mit meinem zweiten Lettering ganz zufrieden, auch wenn die Schrift gleichmäßiger sein könnte.


Bald gehts ja mit der zweiten Aktion der Buchblogger-Lettering-Freunde weiter. Ich habe schon eine Idee und bin gespannt, ob das mit der Umsetzung auch so klappt, wie ich mir das vorstelle. 


Sobald mein Kopf nicht mehr so brummt und meine Erkältung abklingt, gibts auch wieder eine Rezension von mir. Bis dahin...

Eure Kerstin 

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