Sonntag, 17. September 2017

Crossroads: Ein Inspektor Norcott-Roman

Mord auf den Kanalinseln im 2. Weltkrieg – Gelungenes Krimi-Debüt!

Eigentlich hat der erfahrene Londoner Inspektor Charles Norcott auf der beschaulichen britischen Kanalinsel Guernsey ein ruhiges Arbeitsleben ohne große Herausforderungen. Doch im Frühsommer 1940 wird auf der Insel eine junge Frau erdrosselt in ihrer Wohnung aufgefunden. Kurz danach wird Guernsey von der deutschen Wehrmacht eingenommen und die Insel gilt fortan als besetzt und abgeschnitten von der restlichen Welt. Die Ermittlungen zum Mordfall gestalten sich schwieriger als gedacht, Norcott hat es nicht nur mit einem undurchsichtigen Ehemann zu tun, auch die Unannehmlichkeiten durch die deutsche Besetzung machen der örtlichen Polizei die Arbeit schwer. Als ein zweiter Mordfall die Insel erschüttert muss Norcott erkennen, dass er es mit mehr als nur einem Feind zu tun hat, doch wer ist Feind und wer ist Freund?

Sonntag, 10. September 2017

Golkonda: Dents erster Fall von Colin T. Blackstone

Spannende Suche nach einem seltenen rosa Diamanten

Alexander Riese, von allen nur „Dent“ genannt ist ein Computer-Nerd und verlässt nur selten seine vier Wände. Als er vom Tod seines Vaters erfährt, berührt ihn diese Nachricht so gut wie nicht. Er hat seinen Vater, Peter Nielsen, nie kennengelernt. Die Tatsache, wie er gestorben ist, beunruhigt Dent schon eher, denn Nielsen starb mitten auf dem Hamburger Jungfernstieg, von einem Pfeil durchbohrt.

Von der Erbermittlerin Sophie Kröger erfährt Dent, dass ein spektakulärer und äußerst seltener Diamant zu seinem Erbe gehört und er einen Halbbruder namens Donovan Riley hat, der aber unauffindbar zu sein scheint. 

Dann steht Dent plötzlich selbst im Visier des unbekannten Pfeil-Schützen. Ist der Diamant der Grund dafür und musste auch sein Vater wegen des wertvollen Steines sterben? Oder steckt sein Bruder, Donovan Riley dahinter, der das Erbe für sich alleine will? Und was hat es mit Golkonda auf sich, ein Begriff, der im Zusammenhang mit dem Diamanten immer wieder auftaucht. Rätsel, die Dent lösen muss, wenn er überleben will…

Freitag, 8. September 2017

Kos 2017 – Sonne tanken und Batterien aufladen



Ihr Lieben,

heute ist mein offiziell letzter Urlaubstag. Seit Dienstag sind wir zurück von der griechischen Insel Kos. Wir sind sehr froh, dass wir uns doch sehr kurzfristig für eine Urlaubsreise entschieden haben. Eigentlich war drei Wochen Urlaub zu Hause geplant. In dieser Woche auf Kos konnten wir aber absolut relaxen und entspannen, runterkommen und fernab vom Alltag die Batterien wieder aufladen. 

Kos ist die drittgrößte griechische Insel und hat auch für diejenigen, die ihren Urlaub nicht nur in der Hotelanlage verbringen möchten, einiges zu bieten. Wir hatten vier Tage einen Mietwagen, einen kleinen grünen KIA, den wir liebevoll „unser Fröschle“ nannten. Der tapfere Kerl hat Einiges mit uns erlebt. Denn neben den Hauptstraßen, die relativ gut ausgebaut sind, haben wir auch mit Schlaglöchern gesäumte Nebenstraßen und steile Schotterpisten befahren. Ein echtes Abenteuer!

Im Inselnorden liegt Kos-Stadt, eine lebendige Stadt mit einer schönen Altstadt. Zahlreiche Geschäfte laden in den engen Gassen zum Bummeln ein. Außerdem sind die Straßen gesäumt von vielen kleinen Tavernen, hier lässt man sich am besten von seinem Bauchgefühl leiten, es ist sicherlich für jeden das Passende dabei. 


Taverne in Kos-Stadt

Originelle Dekoration 
Wenn man Richtung Kos-Stadt unterwegs ist, sollte man unbedingt einen Abstecher zum Asklepieion einplanen. Die Ruinen der antiken Heilstätte liegen auf einem Zypressen bewaldeten Hügel und wurde in mehreren Terrassen angelegt. 


Ruinen von Asklepieion
Statue in Asklepieion
Schon auf dem Parkplatz wird man von unzähligen Straßenkatzen in allen Größen und Farben begrüßt. Die meisten der Tiere sind sehr zutraulich und haben unser Herz erwärmt. Streunende Katzen sind, nicht nur auf hier, sondern auf der ganzen Insel Kos ein großes Problem. Die Tierschutzorganisation GASAH hat deswegen ein Katzen-Sterilisationsprojekt ins Leben gerufen, um die Katzenpopulation einzudämmen. Denn nur wenigen Katzen geht es so gut wie in der Anlage von Asklepieion oder den Katzen in unserer Hotelanlage. Hier hat eine junge Tigerkatze drei Babys unter der Hotel-Strandbar geboren. Die Babys waren ca. 3 Wochen alt und sie und vor allem die Mama wurden von der Belegschaft wie auch von vielen Hotelgästen bestens versorgt. 


Eine von vielen Straßenkatzen auf Kos

Straßenkatzen von Asklepieion
Ein weiteres Ziel unserer Erkundungstour war das Bergdorf Zia in der Inselmitte. Eine enge Straße führt in Serpentinen nach Zia. Von dort hat man einen fantastischen Ausblick auf die Küste und den Alikes-Salzsee nahe Tigaki. 

Blick von Zia auf die Küste
Hier wurde eine große Saline unterhalten, die Mitte des 20. Jahrhunderts geschlossen wurde. Seitdem hat sich eine einzigartige Naturlandschaft entwickelt und bietet zahlreichen Wild- und Wasservögeln Brutplätze und Überwinterungsmöglichkeiten. Auch eine Population rosa Flamingos ist, wenn man Glück hat, zu beobachten. 

Alikes-Salzsee von Tigaki
Ein kleiner, im Berg angelegter und sehr gepflegter Naturpark ist ebenfalls sehenswert. Zia hat meiner Meinung nach trotz dem Tourismus wenig an seiner Traditionalität eingebüßt. Auch hier gibt es viele kleine Geschäfte und Tavernen die zum Bummeln und Einkehren einladen. 

Blick vom Naturpark Zia auf die Küste

Taverne in Zia
Im Westen liegt das Fischerdorf Kefalos. Auf unserem Weg dorthin haben wir einige wunderschöne Strände gefunden, die nicht von Touristen überfüllt waren. Z.B. Paradiso Beach, den man allerdings nur über eine extrem steile Schotterpiste erreicht und unserem „Fröschle“ einiges abverlangte. 

Kefalos
 Am Magic Beach haben wir dann für ein Weilchen die Seele baumeln lassen und das Rauschen des Meeres genossen. Auch dieser Strand war überhaupt nicht überfüllt. Ebenso am Strand von Kouros Palace ganz in der Nähe von Mastichari. Auch hier war wenig los und die Brandung war atemberaubend schön. Hier kann man ein ganzes Stück am Strand entlang spazieren bis man zu einer kleinen, vermutlich von einem Fischer betriebenen Taverne kommt. Hier war es sehr gemütlich und man hatte einen wunderschönen Blick über das Meer und die vorgelagerten Inseln. 
Taverne am Kouros Beach
Brandung am Kouros Beach


Magic Beach


Trotz Urlaub in der Hauptsaison hatten wir nicht das Gefühl, dass Kos touristisch total überfüllt ist. Vermutlich liegt es daran, dass die wenigsten Touristen mit dem Mietwagen die Insel erkunden, sondern ihren Urlaub ausschließlich in der Hotelanlage verbringen. 

Wir waren im Lakitira-Resort & Village in Kardamena untergebracht und haben uns dort sehr wohl gefühlt. Kein großer Hotelbunker, sondern viele kleine Häuschen mit griechischem Flair. Es war für jeden Gast etwas dabei, man hat sich dort viel einfallen lassen. Griechische Live-Musik in der kleinen hoteleigenen Taverne oder Beachparty und Karaoke an der Strandbar. 


Hotelanlage mit Blick auf die Taverne 

Hotel-Strandbar
Einziger Wermutstropfen an unserem Urlaub: Kos hat ein Plastikproblem und ist diesbezüglich sicherlich nicht die einzige Insel im Mittelmeer. Bei jedem Einkauf und sei es nur eine Kleinigkeit, die problemlos im Rucksack verstaut werden könnte, wird eine Plastiktüte gezückt. Die Menschen sind für diese Problematik überhaupt nicht sensibilisiert. Leider wurden auch in der Hotel-Strandbar die Drinks in Plastikbechern ausgegeben. Wir haben darauf bestanden, dass wir unsere Becher mehrmals verwenden wollen, was zuerst auf Unverständnis seitens der Belegschaft stieß, doch schnell wurde es akzeptiert und vielleicht konnten wir mit unseren Aufklärungsversuchen einen klitzekleinen Schritt in die richtige Richtung bewegen.

Wir haben unseren Urlaub auf Kos sehr genossen und es die Heimreise ist uns sehr schwer gefallen. Definitiv haben wir die Menschen und die Insel in unser Herz geschlossen und waren sicherlich nicht zum letzten Mal dort.


Sonnenaufgang
Ich hoffe, ihr habt meinen kleinen Reisebericht gerne gelesen und ich konnte Euch damit etwas Sonne, Meer und griechisches Flair nach Hause zaubern.

Eure Kerstin


Donnerstag, 7. September 2017

Orphan X von Gregg Hurwitz

Ein rasanter Action-Thriller mit einem sympathischen Superhelden

Evan Smoak ist ein speziell ausgebildeter Elite-Agent. Bei dem sogenannten Orphan-Programm wurden Waisenkinder zu hocheffizienten Killern herangezogen. Sein halbes Leben mordete Evan für die Regierung. Jetzt lebt er als Schatten verborgen im Untergrund. Für seine Nachbarn ist Evan ein unauffälliger Verkäufer, doch seine Wohnung gleicht einem Hochsicherheitstrakt. Der Ex-Agent hat es sich zur Aufgabe gemacht, denjenigen zu helfen, die verzweifelt sind und verfolgt oder bedroht werden, sich aber nicht an die Polizei wenden können. 

Als an jenem Tag das schwarze Telefon klingelt und ein Mädchen, das von einem korrupten Cop verfolgt wird, seine Hilfe braucht, ahnt Evan nicht, dass er bald gegen jede Regel und jedes Gebot nach denen er lebt, verstoßen wird.
Wichtigstes Gebot: Es ist nie persönlich….

Montag, 28. August 2017

TAG Halbjahresfazit 1/2017


Ihr Lieben,

die liebe Anja von Nisnis Bücherliebe hat mich getagged. Nein, das ist nix Schlimmes und tut auch nicht weh, ganz im Gegenteil. Es geht darum, ein etwas anderes Halbjahresfazit über meine bisher gelesenen Bücher zu ziehen. Das klingt interessant und spannend, oder? Nicht nur für Euch als Leser, so hoffe ich, denn auch für mich war diese Reise zurück in mein Lesehalbjahr wirklich aufregend. Viele schöne Erinnerungen haben mich begleitet, mal spannend, mal berührend, es gab humorvolle Lektüre und auch enttäuschende. Vielleicht findet ihr ja das eine oder andere Buch, dass euch interessiert. Vielleicht findet ihr auch Bücher, die ihr auch schon gelesen habt. 

Jetzt aber genug der einleitenden Worte, viel Spaß beim Lesen.

Halbjahresfazit 1/2017

Wo hast Du Dich im letzten halben Jahr herumgetrieben und wo hat es Dir am besten gefallen? 


Oh, ich war viel unterwegs. Gestartet bin ich im trüben England bei Grace und ihrem schrecklichen Mann Jack (Saving Grace) von dort ging es weiter nach Ostfriesland und dann an die schwedische Westküste. England hat mir ganz gut gefallen, vor allem im noblen Stadtteil Belgravia und auch im Haus in der Nebelgasse wurde ich gut unterhalten. 

In der Welt der deutschen Krimi- und Thrillerwelt hielt ich mich besonders gerne auf. Ich war zu Gast in dunklen und gefährlichen Kellern (Dort unten stirbst Du), wurde Zeuge eines Bombenanschlags in Berlin (Verraten), verfolgte einen gruseligen WhatsApp-Chat (The Message) und schaute einem deutschen Hooligan über die Schulter (Hool). Danach besuchte ich die Bewohner der Glaskuppel „Ecosphere 2“ in den USA (Die Terranauten). 

Außerdem war ich in der Welt des Darts unterwegs, hab den Gänsepapa vom Bodensee getroffen und mir mit den Protagonisten aus Everland den Popo abgefroren. Besonders gut hat es mir in den Herbstlanden und im Drunterland gefallen und auch in der Welt des Steampunks habe ich mich äußerst wohl gefühlt. Schön war es auch in Kanada bei den Senioren-Aussteigern (Ein Leben mehr) und das französische Liebespaar Marguerite und Marcel (Und jetzt lass uns tanzen) haben mich sehr berührt.

 Definitiv gegruselt hat es mich im Murder Park auf Zodiac Island und der Stromkrieg zwischen Edison und Westinghouse in New York des Jahres 1888 hat mich beeindruckt. Schwer zu sagen, wo es mir hier am besten gefallen hat, jeder Ort, jede Geschichte ist für sich besonders und einzigartig gewesen. 



Wann warst Du unterwegs und wann hat es Dir am besten gefallen?

Vom ewig eisigen Winter, bis hin zum heißen Sommer in Deutschland, über das trübe Wetter in England bis hin zum golden Herbst war alles dabei. Was die Jahreszeit betrifft, so hat es mir eindeutig in den Herbstlanden am besten gefallen. Die vielen bunten und warmen Farben und die verschiedenen fantastischen Bewohner, haben definitiv mein Herz erwärmt.



Wen hast Du in der Zeit kennen gelernt und mit wem gab es ein Wiedersehen?

Ich habe viele verschiedene Charaktere kennengelernt. z.B. die Autorin Cory Taylor, die mich mit ihrem Buch „Sterben: Eine Erfahrung“ sehr beeindruckt und berührt hat. Die Begegnung mit dem Hooligan Heiko Kolbe war interessant und erschreckend, das Kennenlernen von Marcel und Marguerite jedoch herzerwärmend. Ein Wiedersehen gab es mit Frost und Payne aus der gleichnamigen Steampunk-Reihe und auch mit der Psychopathen-Familie Fannelli aus der Spiel-Reihe von Jeff Menapace.

Was hat Dich in der Zeit zum Lachen gebracht und warum?

Der Gänsevater Michael Quetting. Sein Buch über seinen Sommer mit den Wildgänsen war erfrischend und sehr humorvoll geschrieben. Ich habe es sehr genossen.



Wen hast Du am meisten ins Herz geschlossen und wer hat Dich genervt?

Ins Herz geschlossen habe ich definitiv Laura aus dem Buch „Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge und Marcel und Marguerite aus dem Roman „Und jetzt lass uns tanzen“. Aber auch Johanna aus „Das Licht und die Geräusche“ war ein Charakter, der mich angesprochen hat. 

Genervt hat mich vor allem Tess aus „Sweetbitter“, von diesem Buch war ich echt enttäuscht und Detective Peter Decker aus „Am Anfang war Dein Ende“ war so langweilig, dass ich das Buch nach nur wenigen Seiten abgebrochen habe.

Was war besonders spannend?

Meine Reise in den Murder Park auf Zodiac Island und die Lektüre von „Drei Meter unter Null“. Aber auch der etwas andere Thriller „The Message“ war sehr spannend.

Was hat Dich besonders berührt?

„Ein Leben mehr“ erzählt die Geschichte dreier Männer, die in der tiefsten Wildnis im Norden Kanadas ihren Lebensabend verbringen. „Komm lass uns tanzen“, ein Buch über die Liebe im Alter, aber auch „Hool“ hat mich beeindruckt und berührt. Schwer, sich da auf einzelne Bücher zu beschränken, letztlich hat jede Story irgendwas, was einem berührt.



Was hast Du in dem ersten halben Jahr gelernt bzw. was nimmst Du mit?

Gelernt habe ich, dass es nicht immer die Bestseller und großen Autorennamen sind, die mich begeistern konnten. Ich habe viele gute Krimis und Thriller gelesen, die von Selfpublishern geschrieben wurden und die mich fast zu 100 Prozent immer überzeugen konnten. Man sollte sich hier wirklich nicht abschrecken lassen, denn es waren die großen Namen, die mich teilweise enttäuscht zurückgelassen haben.

Wie fällt Dein Fazit aus?

Das erste halbe Jahr hat mir lesetechnisch sehr viele schöne Lesestunden beschert, es war eine bunte Mischung aus Krimis, Thrillern und diversen anderen Romanen. Wie schon erwähnt, bin ich einmal mehr erstaunt, was für tolle Bücher die Selfpublisher-Autoren auf den Markt bringen. Viele von ihnen haben es absolut verdient, mehr Beachtung in der Welt der Bücher zu erhalten und ich hoffe, dass jede einzelne meiner Rezensionen zu diesen Büchern dazu beiträgt.

Außerdem habe ich festgestellt, dass sich ein Ausflug fernab von meinen Lieblingsgenres „Krimi und Thriller“ bis auf kleine Enttäuschungen immer gelohnt hat. Diese Abstecher in eine andere Genre-Welt werde ich definitiv beibehalten.


Dieses Halbjahresfazit 2017 hat mir wirklich Spaß gemacht. Es war super, meine gelesenen Bücher und die Geschichten, die sie erzählen, nochmal Revue passieren zu lassen. Danke Anja, dass Du mich nominiert hast. 

Ich möchte gerne folgende Blogs nominieren und würde mich sehr freuen, wenn ihr mitmacht:





Sonntag, 27. August 2017

Wo ist Jay? von Astrid Korten

Aufreibender und spannender Psychothriller der nachwirkt

Nach einem Mädelswochenende mit ihrer besten Freundin Mia, verschwindet die charmante, beliebte und gutaussehende Jay de Winter spurlos. Sie hinterlässt ihrem Mann Hugo einen Abschiedsbrief. Doch Mia glaubt nicht, dass Jay ihre Familie freiwillig verlassen hat. Der Freundeskreis, selbst der Ehemann, zweifeln jedoch nicht an Jays Entscheidung. Für sie geht das Leben ohne Jay einfach weiter, irgendwie scheinen sie sogar erleichtert über ihr Verschwinden zu sein. Mia ist verzweifelt und macht sich allein auf die Suche nach ihrer Freundin. Für die junge Frau beginnt ein regelrechter Alptraum und schon bald findet sie sich verstrickt in einem Netz aus Lügen, Intrigen, Hass und Verrat. Alles, was Mia noch umtreibt ist die Frage: Wo ist Jay?

Und dann ist da noch die junge Frau, die im Aachener Stadtgarten brutal zusammengeschlagen wurde und kurze Zeit später an ihren schweren Verletzungen stirbt. Gibt es eine Verbindung zwischen dem Überfall im Stadtgarten und dem Verschwinden von Jay oder hat Jay de Winter tatsächlich ihre Familie verlassen…?

Mittwoch, 23. August 2017

Was man von hier aus sehen kann von Mariana Leky

Berührendes und zauberhaftes Buch über eine Dorfgemeinschaft und das Leben

Ein kleines Dorf im Westerwald, eine Dorfgemeinschaft, in der jeder jeden kennt und alle irgendwie miteinander verbunden sind. Selma kann angeblich den Tod vorhersehen. Immer wenn die alte Westerwälderin von einem Okapi träumt, stirbt am nächsten Tag jemand aus dem Dorf, so sagt man. Wen es treffen wird, weiß niemand. Die folgenden 24 Stunden versetzen die ganze Gemeinschaft in Aufruhr, es gibt Dinge zu klären, Neues zu wagen und Geständnisse vorzubringen. Vor allem ist in dieser Zeit höchste Vorsicht geboten. 

Selma ahnt nicht, dass es dieses Mal vor allem ihre Enkelin Luise ganz besonders treffen wird. Nicht nur ihr Leben wird sich verändern, auch das Dorf und seine Bewohner wird das einschneidende Ereignis nachhaltig prägen…